Meldung für Beamte und den öffentlichen Dienst in Mecklenburg-Vorpommern: Gemeinsamer Kampf für Arbeitsschutz; 02/10

Gemeinsamer Kampf für Arbeitsschutz

DGB Nord und Arbeitgeberverband treten in Mecklenburg-Vorpommern gemeinsam dafür ein, dass die Verantwortlichkeit für den staatlichen Arbeitsschutz beim Land bleibt. „Eine Verlagerung vom Land auf die Kommunen lehnen wir gemeinsam ab“, erklären der Vorsitzende des DGB Nord und der Präsident der Vereinigung der Unternehmensverbände in einem Schreiben an die Landtagsfraktionen. „Eine Verlagerung auf die kommunale Ebene schwächt den Arbeitsschutz nicht nur strukturell, sondern auch in den Köpfen der Verantwortlichen“, schreiben Peter Deutschland und Hans-Dieter Bremer. Damit werde der Eindruck vermittelt, dass Arbeitsschutzvorgaben nachrangige Bedeutung hätten. Deutschland und Bremer befürchten Qualitätseinbußen und höhere Kosten durch mehr Abstimmungs- und Koordinierungsbedarf. Der bei vier Fachämtern angesiedelte Arbeitsschutz soll mit der Verwaltungs- und Kommunalreform neu organisiert werden. DGB und Arbeitgeber fordern die Fraktionen auf, den Plänen nicht zuzustimmen.

Quelle: Beamten-Magazin 02/2010






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